PaludiMV - Paludi-Vorhaben in Mecklenburg-Vorpommern

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Aktuelles

Newsletter Paludi-MV

Ausgabe 03 (April 2026) zum Download

Ausgabe 02 (Dezember 2025) zum Download

Ausgabe 01 (Juni 2025) zum Download

Gern schicken wir Ihnen den Newsletter auch direkt in Ihr E-Mail-Postfach. Eine kurze Nachricht an sarina.jasch@lgmv.de genügt.

 

11.05.2026

Die Palu-Förderrichtlinie ist da

Nach langem Warten hat das Bundesumweltministerium (BMUKN) im April die sogenannte Palu-Richtlinie veröffentlicht: die Förderrichtlinie "Maßnahmen zur dauerhaften und weitgehenden Wiedervernässung land- und forstwirtschaftlich genutzter Moorböden und zur Unterstützung der land- und forstwirtschaftlichen Nutzung wiedervernässter Moorbodenflächen". Die Richtlinie finden Sie auf der Webseite des BMUKN. Im Topf stecken 1,3 Milliarden Euro aus dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (AKN), die bis 2030 zur Verfügung stehen. Gefördert werden können u.a. Kosten für die Vorbereitung (Umsetzungskonzepte, hydrologische Gutachten, Monitoringkonzepte, Beantragung von Genehmigungen, etc.), Investitionen in der Durchführungsphase (u.A. wasserbauliche Maßnahmen zum Wasserstau und Wassermanagement), Technikanschaffungen, sowie Ausgleichszahlungen für wirtschaftliche Schäden infolge der Wiedervernässung. Mittel beantragen können Akteure, die umfassende Wiedervernässungsprojekte in Deutschland durchführen, wie Landeigentümer:innen, Landbewirtschafter:innen und Eigentümer:innen von Entwässerungsinfrastruktur. Bei Antragstellung innerhalb des ersten Jahres erhalten Antragsteller sogar noch einen "Geschwindigkeitsbonus" von 20%. Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat ein hilfreiches FAQ veröffentlicht.

 

29.04.2026

Besuch der Mitglieder des Agrarausschusses in Bargischow-Süd

Im Rahmen seiner 94. Sitzung hat der Ausschuss für Klimaschutz, Landwirtschaft und Umwelt des Landtages Mecklenburg-Vorpommern am 29. April 2026 eine Exkursion zum Thema Paludikultur durchgeführt. Wir freuen uns, dass diese Exkursion zu uns auf die Projektfläche Bargischow-Süd geführt hat. Einen Bericht zur Exkursion ist auf der Webseite des Landtages veröffentlicht. Mit dabei waren auch der Landwirtschaftsbetrieb, UNB, UWB, Kreisbauernverband OVP und Vertreter des LM. Beim inhaltlichen Austausch standen Hemmnisse und wichtige politische Stellschrauben, z.B. Anpassung der Agrarförderung zur Gleichstellung von Paludikultur mit anderen landwirtschaftlichen Nutzungen und der Bedarf nach Tauschflächen für Moorschutzprojekte im Vordergrund. Ebenso wurde die gerade veröffentliche PALU Richtlinie andiskutiert, und welche Möglichkeiten sich dafür für Landwirte und die Flächenumsetzung ergeben.

(Fotos: L.Pollin)

 

23.04.2026

3000 Jahre in die Vergangenheit bohren - Exkursion im Polder Sandhagen am 23.04.26

Am 23. April haben wir gemeinsam mit dem Projekt WETSCAPES 2.0 zu einer Exkursion in den Polder Sandhagen eingeladen, an der etwa 20 Personen teilgenommen haben. Der Polder Sandhagen ist ein derzeit noch entwässertes, stark degradiertes Moor, das in den nächsten Jahren schrittweise wiedervernässt und mit Paludikultur weiterhin wirtschaftlich genutzt werden soll. Diese geplante Umgestaltung macht die Fläche interessant für WETSCAPES 2.0, das die durch Wiedervernässung entstehenden neuen Moor-Ökosysteme untersucht. Prof. Jürgen Kreyling von der Universität Greifswald und Dr. Ines Standfuß von der Universität Rostock erläuterten die Forschungsziele und führten die Gruppe zu den unterschiedlichen Messstationen in der Fläche. Seit diesem Jahr werden etliche Parameter wie Wasserstände, Bodenfeuchte, mikroklimatische Bedingungen und Emissionen erfasst. Die Auswertungen dieser Daten vor, während und nach Wiedervernässung sollen wichtige Erkenntnisse für die zukünftige, großflächige Wiedervernässung liefern.

Besonders spannende Einblicke lagen mehrere Meter unter unsere Füßen: Um die Bedeutung von Mooren als Kohlenstoffspeicher zu zeigen, wurde ein Bohrkern entnommen und besprochen. Auf den zwei Metern Bohrkern ließen sich fast 3000 Jahre Geschichte ablesen - von Degradierung und Verlust der Torfmächtigkeit bis hin zu gut sichtbaren Rückständen von Seggen, die älter sind als unsere moderne Zeitrechnung.

Wir freuen uns über das große Interesse an unseren Projekten, dem Polder und dem Thema Wiedervernässung und Paludikultur und über den intensiven und konstruktiven Austausch in unserer sehr gemischten Gruppe aus Landwirtschaft, Verwaltung, Umweltprojekten und interessierten Anwohnenden. Viele Teilnehmende hatten einen persönlichen Bezug zum Polder. Ein Landwirt berichtete beispielsweise von früheren Düngemaßnahmen per Flugzeug - eine spannende neue Information für die Forschenden. Einziger Wehmutstropen während der Exkursion: Noch sind die Daten nicht lange genug erfasst und die Wissenschaftler*innen von WETSCAPES2.0 liesen sich auch durch Nachfragen aus der Exkursiongruppe nicht zu vorzeitigen Aussagen hinreisen. Einen Folgetermin sobald verlässliche Daten feststehend, schreiben wir uns daher schon jetzt auf die To-do-Liste.

(Fotos: S.Knoblauch)

 

02.04.2026

Podcast „Nass und nachhaltig – Klima, Landwirtschaft und die Zukunft unserer Moorböden“

Paludi-MV ist mit dabei in einer vierteiligen Reportage der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG). Im Fokus stehen die vier vom Bundesumweltministerium geförderten Pilotvorhaben zum Moorbodenschutz. Sie erproben, wie sich Moorböden nass und zugleich wirtschaftlich tragfähig nutzen lassen – praxisnah, regional angepasst und übertragbar auf andere Regionen. Die Hörer*innen erhalten Einblicke in Praxis, Forschung und Entwicklung rund um die Wiedervernässung von Mooren und die landwirtschaftliche Nutzung nasser Moorböden.

Die Reportage macht deutlich: Paludikultur, die land- und forstwirtschaftliche Nutzung nasser Moorböden, eröffnet große Chancen – für den Klimaschutz, für die Landwirtschaft und für neue Wertschöpfungsketten. Erste Anwendungen sind vielversprechend, von Reetdächern bis hin zu Bau- und Dämmstoffen. Gleichzeitig wird klar, dass es für Landwirt*innen bisher sehr anspruchsvoll ist, ihren Betrieb auf Paludikultur umzustellen. Nasse Böden lassen sich nicht wie herkömmliche Böden bewirtschaften. Es braucht spezielle Maschinen, neues Wissen und vor allem verlässliche Absatzmärkte.

Hier können Sie den Podcast direkt bei der ZUG hören: Link zum Podcast

Den Podcast finden Sie auch auf allen gängigen Streaming-Plattformen:
Spotify | Apple Podcasts | Amazon Music | Deezer | YouTube

 

05.03.2026

Tipp: Ein Jahr in Mooren - Veranstaltungsreihe mit dem Greifswald Moor Centrum

Ein Jahr lädt die Veranstaltungsreihe "Ein Jahr in Mooren” dazu ein, die vielfältige Moorlandschaft in und um Greifswald sowie in Vorpommern zu erkunden. Jeden Monat führt eine Exkursion in ein anderes Moor und beleuchtet wechselnde Themenschwerpunkte – von Biodiversität und Klimaschutz über Nutzungsgeschichte, Paludikultur und Moor-Pädagogik bis hin zu Wiedervernässung und Renaturierung. Am Samstag 25. April - 10:00-12:30 ist ein Besuch am Polder Bargischow-Süd an der Reihe. Lassen Sie sich auf der Webseite des GMC von den verschiedenen Terminen inspirieren. Anmeldungen für die Termine erfolgen auf dieser Anmeldeseite.

 

12.02.2026

Winterruhe in Bargischow-Süd

Bis kurz vor Weihnachten wurde in Bargischow-Süd fleißig gebaut. Einen Überblick zu den Baumaßnahmen haben wir im aktuellen Newsletter vorgestellt. Seit vielen Wochen ist nun aber auch unsere Projektfläche durch die diesjährige lange Frostperiode im Winterschlaf. Sobald es die Witterung zulässt, werden die Bauarbeiten wieder aufgenommen. Dann stehen unter anderem der weitere Ausbau des Knüppeldamms und andere Restarbeiten an. Bis dahin erfreuen wir uns an der winterlichen Schönheit der Natur - auch wenn wir natürlich vorfreudig auf die weitere Projektumsetzung warten. Ausreichend Aufgaben für die Zwischenzeit im warmen Büro gibt es allemal.

 

16.12.2025

Was wird aus der Paludi-Biomasse? Besichtigung einer mobilen Pelletiermaschine bei Ludwig Bork

Paludi-Biomasse kann als nachhaltiger Rohstoff vielfältig Verwendung finden. Beispiele sind die Nutzung von Seggen-Heu als Einstreu im Kuhstall oder in der Papierherstellung. Die Firma creapaper GmbH geht hier voran und hat u.a. einen Prototyp einer mobilen Pelletiermaschine bauen lassen. Gemeinsam mit einigen Landwirten haben wir Ludwig Bork besucht, bei dem die Maschine im Einsatz ist. Die Pelletierung der Biomasse ist notwendig, um Verwendung und Transport wirtschaftlich zu machen. Für die Verarbeitung braucht die Maschine Heu mit einer geringen Restfeuchte von maximal 20% - besser 15%. Zu trocken darf das Material aber auch nicht sein, denn sonst lässt es sich nicht pressen. Um Schimmelbildung vorzubeugen werden die nach der Pressung warmen Pellets in Netz-BigBags gefüllt, in denen sie ausschwitzen können. Die geschätzten Produktionskosten liegen derzeit bei 200€/t. Die Maschine hat einen Dieselverbrauch von 60l/Std. Eine Idee für die Zukunft ist es, die Maschine elektrisch aus Solarstrom zu betreiben, um den Prozess noch nachhaltiger zu machen. Wir bedanken uns für die interessanten Einblicke und freuen uns darauf, gemeinsam weiter an zukunftsfähigen Lösungswegen für die nachhaltige Nutzung der Paludi-Biomasse zu arbeiten.


(Fotos: C.Geisbauer u. S.Knoblauch)

 

14.10.2025

Feldtag der MoorAgentur MV im Polder Bargischow-Süd

Die MoorAgentur MV lädt ein zum Feldtag auf den Moorflächen im Polder Bargischow. Inhaltlich geht es dort um die Schilfpflanzungen durch Paludi-MV in diesem Sommer. Sie werden Einblicke in die Abläufe der Schilfpflanzung erhalten und können sich mit den Referentinnen und Referenten über die gesammelten Erfahrungen, die Chancen und Potenziale des Schilfanbaus in Mecklenburg-Vorpommern sowie die Verwertungsmöglichkeiten austauschen. Der Feldtag findet am 14. Oktober statt.  Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher lohnt sich eine frühe Anmeldung. Mehr Informationen erhalten Sie bei der MoorAgentur MV. Den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

 

29.07.2025

Schilfanbau im Polder Bargischow-Süd

Seit knapp zwei Wochen testen wir auf dem Projektgelände in Bargischow-Süd auf 11ha die Pflanzung von Schilf. Diese Woche wird noch täglich gearbeitet, danach voraussichtlich erneut ab KW 34. Für (Interview-)Rückfragen sowie vor-Ort-Termine steht die Projektleiterin Anke Nordt gern zur Verfügung.

Für die Pflanzbettbereitung zieht ein Traktor mit Streifenfräse lange Bahnen durch die Grasnarbe. Ein Erdbohrer bereitet die Pflanzlöcher für die Jungpflanzen vor, die auf dem Anhänger eines Quads stehen. Per Hand oder mit einer Forst-Pflanzmaschine werden die Jungpflanzen anschließend von der Güstrower GaLaFo mbH in den schwarzen Moorboden eingesetzt – insgesamt 80.000 dieser Pflanzen hat die Gärtnerei GaLaTief GmbH & Co. KG aus Anklam angezogen. Die erste Ernte des Schilfs soll im Winter erfolgen, nachdem die Pflanzen die Blätter abgeworfen haben und abgetrocknet sind.

Download Pressemitteilung vom 29.07.2025

Fotos zur Pressemitteilung: 1 2

Weitere Eindrücke in der Pressemitteilung der LGMV vom 15.09.2025

(Foto: J.Limberg)

 

19.06.2025

2. Landschaftsspaziergang Polder Bargischow-Süd

Am 19. Juni fand in Bargischow-Süd unser Landschaftsspaziergang statt, bei dem wir über den aktuellen Stand der Maßnahmen informierten. Im Fokus stand diesmal die Besichtigung einiger sanierter Staue. Bei Anwohnern, die bisher von einer Flutung des Gebiets ausgegangen waren, hatten die neuen Stauwehre Verwunderung ausgelöst: „Bisher sind wir davon ausgegangen, dass hier bald alles unter Wasser steht. Da braucht es ja keine neuen Anlagen mehr. Deshalb haben wir uns gewundert und wollten mehr zum Projekt wissen.“ Johannes Limberg erklärte, dass die Fläche durch die intensive Nutzung ca. 1 Meter unter dem Meeresspiegel liegt und ohne Staue und Schöpfwerk keine Nutzung mehr möglich ist. Doch genau auf diese weitere landwirtschaftlicher Nutzung der wiedervernässten Moorflächen zielt die Paludikultur ab. Der geplante Anbau von Schilf auf einer Teilfläche irritierte die Teilnehmenden zunächst, schließlich gäbe es davon ja genug in der Region. Doch ein Anwohner erzählte, dass der örtliche Dachdecker diesen Winter kein Schilf ernten durfte und Anke Nordt ergänzte: „Schilf hat viele Anwendungsbereiche. Durch den hohen Zelluloseanteil ist die Pflanze beispielsweise für die Papierindustrie interessant.“ So sollen ab 2030 die Kartons des OTTO Versandhandels zu 10 % aus Paludibiomasse bestehen. Bis jedoch Biomasse aus Bargischow-Süd in Kartons verarbeitet wird, ist noch einiges zu tun.


(Fotos: S. Knoblauch)

27.05.2025

Erster Feldtag der MoorAgentur MV

Am 27. Mai fand der erste selbst organisierte Moor-Feldtag der MoorAgentur MV statt – mit rund 40 Teilnehmenden aus Landwirtschaft, Wasserwirtschaft, Verwaltung und Wirtschaft. Im Fokus: Die nasse Grünlandbewirtschaftung auf wiedervernässten Moorstandorten – ein zukunftsweisender Ansatz für Klimaschutz, Wasserrückhalt und regionale Wertschöpfung. „Wenn uns der Aufbau von Wertschöpfungsketten mit Paludi-Biomasse gelingt, ist das dreifach gut – für das Klima, für die Landschaft und für die regionale Wirtschaft," sagt Almut Mrotzek, Leiterin der MoorAgentur MV. Fachliche Impulse kamen u. a. zur Praxis auf nassen Flächen (M.Schiewer, Ducherower Agrar GmbH), der Nutzung von Paludi-Biomasse (L.Bork, Agrotherm GmbH) und zum Aufbau von Wertschöpfungsketten mit großen Unternehmen (C.Kleinspehn, Universität Greifswald / PaludiAllianz). Ein weiterer Feldtag wird Ende des Jahres stattfinden. Informationen finden Sie auf der Webseite der MoorAgentur.


Über den Feldtag und das Thema Paludikultur berichtete auch der NDR in mehreren Beiträgen (1), (2).

(Foto: LGMV)

 

21.-22.05.2025

Moorpiloten Jahrestreffen in Schleswig-Holstein

Einmal jährlich treffen sich die Mitarbeitenden der vom BMUV geförderten Pilotvorhaben Moorbodenschutz. Am 21. und 22. Mai fand das Treffen bei der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein in Molfsee und der Klimafarm in Erfde statt.

Bilder des Jahrestagung 2025(Fotos: S.Jasch u. S.Knoblauch)

Beim Besuch in Erfde wurde schnell klar: die Klimafarm ist den Projekten der anderen Bundesländer um einige Zeit voraus. Denn durch die stiftungseigenen Moorflächen, die durch die Klimafarm bewirtschaftet werden, kann bereits jetzt viel Biomasse für Produktentwicklungen und -tests eingesetzt werden. Auch bei Detailfragen zur Technik können die Piloten aus Schleswig-Holstein auf eigene Erfahrungen zurückgreifen. Im letzten Jahr konnten aufgrund der Witterung nur 32 ha geborgen werden – dieses Jahr sollen es 120 ha werden. Dafür bekommt die Klimafarm ein zweites Raupenfahrzeug. Die diesjährige Biomasse wird zum Teil siliert, ein anderer Teil mit der Abwärme der nahegelegenen Biogasanlage getrocknet. Die dafür vorgesehenen Container stehen schon auf dem Hof bereit. Doch auch Rückschläge bleiben hier nicht aus: die Papierfabrik, mit der Tests geplant waren, ging insolvent und so ist ein Teil der Ernte vom letzten Jahr liegen geblieben. Dennoch ist Projektleiterin Elena Zydek optimistisch. Wichtig sei eine schnelle Skalierung vorzubereiten, denn wenn Firmen einsteigen wollen, brauchen sie viel Biomasse. Die vielversprechendsten Produkte sind aktuell Erosionsschutzmatten, Substratplatten für Dachbegrünung, Pflanzenkohle und torffreies Pflanzensubstrat – alles mit Biomasse aus vernässten Mooren.

Der zweite Tag stand voll im Zeichen des Austauschs. Durch Vorträge und Workshops wurden gemeinsame Probleme und Lösungen erörtert. Durch die unterschiedlichen Bedingungen und Projektstände können alle etwas beitragen. Am Ende war klar: es geht stetig voran und ein jährlicher Austausch über Hürden und Fortschritte ist wertvoll. Und so steht im nächsten Jahr ein Besuch in Brandenburg an und wir freuen uns darauf die Fortschritte im Projekt BluMo zu sehen.

(Fotos: S.Knoblauch)

09.05.2025

Exkursion zum Polder Bargischow-Süd mit Studierenden der Hochschule Neubrandenburg

Studierende aus den Studiengängen Agrarwirtschaft, Landschaftsarchitektur und Lebensmitteltechnologie haben am 9. Mai mehrere Stationen der Landgesellschaft MV besucht - so auch den Polder Bargischow-Süd. In Vorbereitung auf den Termin wurde die Gruppe unterteilt und sollte unterschiedliche moorbezogenen Aufgabenstellungen bearbeiten, bspw. zur Nutzung von Moorflächen für Milchvieh.

Die Exkursion fand im nordöstlichen Teil des Polders statt, wo zukünftig Schilfflächen geplant sind. Anke Nordt stellte das Projektgebiet, das Projekt, Bauabschnitte und die geplante Nutzung vor. Auf der Brücke über die Rosenhäger Beck wurde der Höhenunterschied zwischen Beck und den Polderflächen (- 1 m) eindrücklich.

Einige der Studierenden waren sehr interessiert, stellten kritische Fragen und äußerten ihre Verwunderung über die hohen Bau- und Planungskosten.

Anke Nordt stellt den Studierenden die Projektfläche vor(Foto: S.Knoblauch)

 

13.02.2025

Exkursion zum Moorhof Kremmen

Sebastian Petri ist Moor-Klimawirt. Auf dem ökologisch bewirtschafteten Moorhof Grünlandhof in Kremmen (nord-westlich von Berlin) bringt der Familienbetrieb Moor- und Naturschutz in Einklang. Pioniere wie er sind natürlich auch für unser Projekt sehr wichtig und wertvoll. Am 13. Februar 2025 konnten interessierte Landwirte aus Mecklenburg-Vorpommern den Hof von Herrn Petri besuchen. Er stellte seine Arbeit und Maschinen vor und beantwortete alle Fragen. Wir danken Herrn Petri und allen Teilnehmenden herzlich für diesen interessanten Tag. Einen ausführlichen Bericht zur Exkursion können Sie in unserem ersten Paludi-MV Newsletter lesen. Für sein Engagement erhielt Herr Petri übrigens 2020 den Deutschen Landschaftspflegepreis. Das interessante Videoportrait ist auch heute noch sehenswert.

Sebastian Petri steht vor der Erntemaschine
(Foto: L.Isenberg)

 

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